Nach dem Tod Lew Kopelews kamen Freunde Kopelews überein, in seinem Sinne weiterzuwirken. In Köln wurde das Lew Kopelew Forum e.V. als gemeinnütziger Verein gegründet. Ziel war es, das Vermächtnis des Humanisten, Schriftstellers und Bürgerrechtlers Lew Kopelew lebendig zu halten und seine Werte in Veranstaltungen fortzuführen.
Seit seiner Gründung ist das Forum ein Treffpunkt für all jene, die sich im Sinne Lew Kopelews für die Wahrung der Menschenrechte und für den Brückenbau zwischen Ost- und Westeuropa sowie weltweit einsetzen.
Wir zeigen Ihnen die wichtigsten Stationen der fast 30-jährigen Geschichte unseres Vereins.
1998
23. März 1999
Seit 2001
2009
Der Schriftsteller Siegfried Lenz erhält den Lew Kopelew Preis für seine literarischen Beiträge zur Verständigung zwischen den Völkern.
2011
Das Lew Kopelew Forum erhält den „einheitspreis – Bürgerpreis zur Deutschen Einheit“ der Bundeszentrale für politische Bildung (bpb) in der Kategorie „Kultur – Profil der Einheit“. Stellvertretend nahm Vorsitzender Fritz Pleitgen die Auszeichnung entgegen. Kölns Oberbürgermeister Jürgen Roters würdigte das Forum als bedeutende kulturelle Institution, die das Erbe Lew Kopelews fortführt und den Austausch zwischen Ost und West fördert.
2018
Fritz Pleitgen (1938–2022) prägte als Vorsitzender von der Gründung bis 2018 maßgeblich die Arbeit des Forums. Im Jahr 2018 übernahm Thomas Roth, ehemaliger Tagesthemen-Moderator und Moskau-Korrespondent der ARD, den Vorsitz von Pleitgen und führt die Arbeit des Lew Kopelew Forums im Sinne seines Namensgebers fort.
2020/2021
2022
Tod von Fritz Pleitgen. Das Forum erinnert an sein langjähriges Engagement für Freiheit, Menschlichkeit und Verständigung zwischen Ost und West.
2024