Der Reiseautor und Journalist Fredy Gareis begibt sich in seinem neuen Buch »Als ich gegen Stalin im Armdrücken gewann« (Piper, 2025) auf eine mehrmonatige Reise entlang des früheren Eisernen Vorhangs – von der Arktis bis zum Bosporus, durch elf Länder und zahlreiche Orte, die von historischen Konflikten und aktuellen politischen Spannungen geprägt sind.
Der Krieg Russlands gegen die Ukraine war für Gareis der Auslöser, sich erneut intensiver mit der Region auseinanderzusetzen. Die Reise sollte Antworten darauf geben, wie Menschen heute an dieser alten Grenzlinie leben, welche Erinnerungen fortwirken und wie der gegenwärtige Konflikt Wahrnehmungen und Alltagswirklichkeiten verändert. Sein Buch verbindet dokumentarische Beobachtungen mit persönlichen Begegnungen und zeigt, wie Geschichte und Gegenwart in Osteuropa ineinandergreifen.
Fredy Gareis, geboren 1975 in Kasachstan und aufgewachsen in Deutschland, ist Schriftsteller und Journalist mit langjähriger Erfahrung bei Medien wie Die Zeit, Der Tagesspiegel und Deutschlandradio, für die er u.a. aus dem Nahen Osten berichtete. Seit 2013 arbeitet er als freier Autor und hat u. a. Spiegel-Bestseller wie König der Hobos, 100 Gramm Vodka oder Vier Räder, Küche, Bad veröffentlicht.
Im Gespräch mit Katharina Heinrich (Osteuropahistorikerin und Journalistin) spricht Gareis über seine Etappen, Recherchen und Erfahrungen, über die Bedeutung von Grenzen und über das Schreiben über eine Region, die sich seit 2022 in einem tiefgreifenden Wandel befindet.
Diese Veranstaltung ist eine Kooperation des Lew Kopelew Forums und des Kulturreferats für Russlanddeutsche.
Der Büchertisch wird in Kooperation mit Der andere Buchladen ausgerichtet.
Die Veranstaltung wird auf dem YouTube-Kanal des Lew Kopelew Forums übertragen.

