Mitdiskutieren, austauschen, orientieren – Besuchen Sie unsere kommenden Veranstaltungen im Lew Kopelew Forum.
Lew Kopelew Forum e.V.
Lew Kopelew Forum e.V.
Das Lew Kopelew Forum zeigt wechselnde Ausstellungen zu kulturellen und zeitgeschichtlichen Themen. Informieren Sie sich hier über unsere aktuellen temporären Ausstellungen im Forum und außerhalb, an denen wir als Kooperationspartner beteiligt sind, sowie über die Dauerausstellung „Einblicke – Lew Kopelew. Ein photographisches Porträt“ von Bernd-Michael Maurer.
Temporäre Ausstellung im Gerhart-Hauptmann-Haus
5. September 2025 bis 24. April 2026
Der ukrainische Dichter und Dissident Vasyl Stus (1938–1985) wurde wegen seines Einsatzes für die ukrainische Sprache, kulturelle Selbstbestimmung und Menschenrechte vom sowjetischen Regime verfolgt und starb im Straflager Perm-36. Die erste internationale Ausstellung über Stus würdigt sein literarisches Werk und seinen mutigen Widerstand und leistet zugleich einen Beitrag zur europäischen Erinnerung an Unterdrückung und Freiheitskampf. Sie macht Stus’ Bedeutung für die ukrainische Identität sichtbar, die insbesondere in Deutschland bislang wenig bekannt ist. Nach einer vielbeachteten Präsentation in Berlin ist die Ausstellung nun im Gerhart-Hauptmann-Haus in Düsseldorf zu sehen.
3. September 2026 bis 24. Oktober 2026
Zwischen Gebirgslandschaften Zentralasiens und Spuren deutscher Lebenstraditionen erzählt die Ausstellung von Herkunft, Migration und der Suche nach Zugehörigkeit.Im Mittelpunkt steht Bergtal, das heutige Rot-Front – ein deutsches Dorf in Kirgistan. Viele ehemalige Bewohner fanden später in Ostwestfalen eine neue Heimat.
Die international renommierte Fotografin Irina Unruh verbindet in ihren Arbeiten persönliche Erinnerungen mit dokumentarischen Beobachtungen des heutigen Kirgistans. Fotografien aus Bergtal, der Serie „Djamila“ über Frauenrechte sowie Bilder aus dem Walnusswald von Arslanbob eröffnen Perspektiven auf Menschen, Landschaften und gesellschaftliche Veränderungen in Zentralasien. Die Einblicke schaffen einen Dialog über Erinnerung, Identität und die unsichtbaren Verbindungen zwischen Vergangenheit und Gegenwart.
Das Ausstellungsprojekt wurde vom Museum für russlanddeutsche Kulturgeschichte und dem Kulturreferat für Russlanddeutsche initiiert, begleitet und mit Mitteln des Bundesministeriums des Innern gefördert.
Dauerusstellung im Lew Kopelew Forum
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