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	<title>Veranstaltungen von 1. März 2005 &#8211; 5. Februar &#8211; Lew Kopelew Forum</title>
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	<description>Für Menschenrechte, Kultur &#38; Dialog.</description>
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	<title>Veranstaltungen von 1. März 2005 &#8211; 5. Februar &#8211; Lew Kopelew Forum</title>
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		<title>Ausstellungseröffnung »Kyrgyzstan Diaries – Ein fotografisches Tagebuch« mit Irina Unruh</title>
		<link>https://kopelew-forum.de/veranstaltung/ausstellungseroeffnung-kyrgyzstan-diaries-ein-fotografisches-tagebuch/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Admin-ALO]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 03 Sep 2026 16:00:00 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Die Ausstellung »Kyrgyzstan Diaries« erzählt von Herkunft, Migration und der Suche nach Zugehörigkeit.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://kopelew-forum.de/veranstaltung/ausstellungseroeffnung-kyrgyzstan-diaries-ein-fotografisches-tagebuch/">Ausstellungseröffnung »Kyrgyzstan Diaries – Ein fotografisches Tagebuch« mit Irina Unruh</a> erschien zuerst auf <a href="https://kopelew-forum.de">Lew Kopelew Forum</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<h2>Zwischen Gebirgslandschaften Zentralasiens und Spuren deutscher Lebenstraditionen erzählt die Ausstellung von Herkunft, Migration und der Suche nach Zugehörigkeit.</h2>
<p>Im Mittelpunkt steht Bergtal, das heutige Rot-Front – ein deutsches Dorf in Kirgistan. Viele ehemalige Bewohner fanden später in Ostwestfalen eine neue Heimat.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Die international renommierte Fotografin<strong> Irina Unruh</strong> verbindet in ihren Arbeiten persönliche Erinnerungen mit dokumentarischen Beobachtungen des heutigen Kirgistans. Fotografien aus Bergtal, der Serie „Djamila“ über Frauenrechte sowie Bilder aus dem Walnusswald von Arslanbob eröffnen Perspektiven auf Menschen, Landschaften und gesellschaftliche Veränderungen in Zentralasien. Die Einblicke schaffen einen Dialog über Erinnerung, Identität und die unsichtbaren Verbindungen zwischen Vergangenheit und Gegenwart.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Die Ausstellung wird am 3. September 2026 anlässlich des 85. Gedenktages der stalinistischen Deportation der Russlanddeutschen (der Gedenktag ist am 28. August) im Lew Kopelew Forum eröffnet und bleibt bis zum 24. Oktober 2026 geöffnet.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Die Veranstaltung wird von der Historikerin und langjährigem LKF-Beiratsmitglied <strong>Katharina Heinrich</strong> moderiert.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Begleitend erschien der Ausstellungskatalog „Kyrgyzstan Diaries“, der die Fotografien mit einordnenden Texten ergänzt. Das Ausstellungsprojekt wurde vom Museum für russlanddeutsche Kulturgeschichte und dem Kulturreferat für Russlanddeutsche initiiert, begleitet und mit Mitteln des Bundesministeriums des Innern gefördert.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Diese Veranstaltung ist eine Kooperation des Lew Kopelew Forums und des <strong>Kulturreferats für Russlanddeutsche</strong>.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Irina Unruh ist eine dokumentarische Fotografin, deren Arbeit sich an der Schnittstelle von Kultur, Erinnerung und ökologischer Verantwortung zwischen Kirgistan und Deutschland bewegt. Ihre transkulturelle Kindheit sowie ihre Tätigkeit als Lehrerin in mehreren Ländern prägten ihr Interesse an Geschichten, die zwischen Orten, Sprachen und Generationen vermitteln.<br />
Sie ist Mitglied des Netzwerks Women Photograph und wurde international ausgezeichnet.<br />
2022 wurde sie von der National Geographic Society zur Explorerin ernannt, um den einzigen wilden Walnusswald der Welt in Kirgistan fotografisch zu dokumentieren – ein bedrohtes Ökosystem durch Klimawandel und Überweidung. Parallel arbeitete sie an ihrer Familiengeschichte, die sie in ihrem preisgekrönten Fotobuch „Where the Poplars Grow“(2024) und dem Langzeitprojekt „Silenced Past is Present“ künstlerisch aufarbeitete.<br />
Ihre Projekte wurden weltweit ausgestellt und in Medien wie Stern, Geo und National Geographic veröffentlicht. Ein zentrales Anliegen ihrer Arbeit ist die kulturelle Identität und die Weitergabe kollektiver Erinnerungen.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>03. September 2026, 18:00 Uhr – 20:00 Uhr<br />
Lew Kopelew Forum e.V., Neumarkt 18, Köln, 50667<br />
Präsenz und Online<br />
Abendkasse (UKB): 5,00 – 15,00 Euro (Mitglieder 2,50)<br />
Sprache: Deutsch</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://kopelew-forum.de/veranstaltung/ausstellungseroeffnung-kyrgyzstan-diaries-ein-fotografisches-tagebuch/">Ausstellungseröffnung »Kyrgyzstan Diaries – Ein fotografisches Tagebuch« mit Irina Unruh</a> erschien zuerst auf <a href="https://kopelew-forum.de">Lew Kopelew Forum</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>»Fische im Trüben« von Elli Unruh</title>
		<link>https://kopelew-forum.de/veranstaltung/fische-im-trueben-von-ellie-unruh/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Admin-ALO]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 14 Sep 2026 16:00:00 +0000</pubDate>
				<guid isPermaLink="false">https://kopelew-forum.de/?post_type=tribe_events&#038;p=3661</guid>

					<description><![CDATA[<p>Mit großer Detailgenauigkeit und Nähe beschreibt Elli Unruh in ihrem für die Leipziger Buchmesse nominierten Roman die Geschichte der Menoniten.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://kopelew-forum.de/veranstaltung/fische-im-trueben-von-ellie-unruh/">»Fische im Trüben« von Elli Unruh</a> erschien zuerst auf <a href="https://kopelew-forum.de">Lew Kopelew Forum</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h2>Mit großer Detailgenauigkeit und Nähe beschreibt Elli Unruh in ihrem für die Leipziger Buchmesse nominierten Roman die Geschichte der Menoniten.</h2>
<p><strong>Elli Unruh</strong> erzählt die Geschichte einer deutsch-mennonitischen Familie, die bis Ende der achtziger Jahre in der Sowjetunion, im südlichen Kasachstan, lebte. Sie taucht ein in die Zeit ihrer Vorfahren, Großeltern und Eltern. Einprägsam und lebendig schildert sie das Leben von Menschen, die durch den Lauf der Geschichte und ständig wechselnde Lebensumstände und -orte nicht mehr aus noch ein wissen, aber in Traditionen, Religion und eigener Sprache Halt finden.<br />
Faszinierend lernt man eine ganz und gar fremde Welt kennen, fremde Lebensweisen, fremd auch, was das sowjetische System im Alltag betrifft mit der allgegenwärtigen Miliz und den »Bevollmächtigten«.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Geschrieben in einer einfachen, poetischen Sprache, die angereichert wird durch das Deutsch, das die Mennoniten aus Westpreußen nach Russland mitgebracht hatten – das Plautdietsch, das bis heute gesprochen wird. Das alles vor dem Hintergrund einer unbekannten, wunderschönen, fruchtbaren Landschaft mit riesigen Apfelplantagen, wilden Flüssen und weiten Steppen.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Die Veranstaltung wird von der Historikerin und langjährigem LKF-Beiratsmitglied <strong>Katharina Heinrich</strong> moderiert.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Diese Veranstaltung ist eine Kooperation des <strong>Lew Kopelew Forums</strong> und des <strong>Kulturreferats für Russlanddeutsche</strong>.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Elli Unruh, 1987 in Georgijewka (Kasachstan) geboren, wuchs in Süddeutschland auf. Sie arbeitet heute im Deutschen Literaturarchiv Marbach.<br />
Für die Fertigstellung ­dieses, ihres ersten Romans erhielt sie eine ­Förde­rung der Kunststiftung sowie des Förderkreises für Schriftsteller:innen in Baden-Würrtemberg. Sie lebt mit ihrer Familie in Stuttgart.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><em>Nominierung zum Preis der Leipziger Buchmesse 2026 Begründung der Jury:</em><br />
<em>Gehen oder bleiben, sprechen oder so lange schweigen, bis keine Zeit für einen Abschied bleibt? Elli Unruh erzählt klug, ergreifend und ohne jede Romantik von einer besonderen Kultur und findet dafür eine unerhörte Sprache, die alles zusammenfügt, was der Roman vor unseren Augen ausbreitet. Damit erschließt sie uns eine Welt, die fremd und mittlerweile versunken ist. Im Roman leuchtet sie in einer lebenssatten Frische, die ihresgleichen sucht.</em></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>14. September 2026, 18:00 Uhr – 20:00 Uhr<br />
Lew Kopelew Forum e.V., Neumarkt 18, Köln, 50667<br />
Präsenz und Online<br />
Abendkasse (UKB): 5,00 – 15,00 Euro (Mitglieder 2,50)<br />
Sprache: Deutsch</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://kopelew-forum.de/veranstaltung/fische-im-trueben-von-ellie-unruh/">»Fische im Trüben« von Elli Unruh</a> erschien zuerst auf <a href="https://kopelew-forum.de">Lew Kopelew Forum</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>»Shalom zusammen!« mit Tanya Raab</title>
		<link>https://kopelew-forum.de/veranstaltung/shalom-zusammen-mit-tanya-raab/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Admin-ALO]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 24 Sep 2026 16:00:00 +0000</pubDate>
				<guid isPermaLink="false">https://kopelew-forum.de/?post_type=tribe_events&#038;p=3638</guid>

					<description><![CDATA[<p>Jüdisches Leben abseits von Klischees: Aktivistin und Autorin Tanya Raab räumt mit Vorurteilen auf.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://kopelew-forum.de/veranstaltung/shalom-zusammen-mit-tanya-raab/">»Shalom zusammen!« mit Tanya Raab</a> erschien zuerst auf <a href="https://kopelew-forum.de">Lew Kopelew Forum</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h2>Jüdisches Leben abseits von Klischees: Aktivistin und Autorin Tanya Raab räumt mit Vorurteilen auf</h2>
<p>„Du siehst ja gar nicht jüdisch aus“ ist ein Satz, den Tanya beim Dating schon oft gehört hat. Seitdem sie auf dem Pausenhof mitbekam, wie ein Mitschüler den anderen mit „Du Jude“ beschimpfte, beschäftigen sie viele Fragen: Was bedeutet es, jüdisch auszusehen? Gibt es so etwas überhaupt? Muss ich mich für mein Jüdischsein schämen oder darf ich stolz darauf sein?</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Geboren in der Ukraine, zog Tanya Raab mit 3 Jahren als jüdischer Kontingentflüchtling nach Deutschland. Ihre Mutter ist jüdisch, ihr Vater nicht. Über die Jahre wird ihr immer wieder geraten, diesen Teil von ihr zu verschweigen, um sich selbst zu schützen. Doch eines Tages beschließt sie, sich nicht länger zu verstecken. Ob mit Davidstern-Kette im Fitnessstudio oder Regenbogen-Kippah beim Einkaufen &#8211; die queere und feministische Aktivistin zeigt, dass jüdisches Leben anders gelebt werden kann, als man es erwartet. Selbstbewusst erzählt sie von ihrem Alltag zwischen Tradition und Moderne sowie tagtäglichen Erfahrungen mit Antisemitismus, klärt auf über weit verbreitete Stereotype und rechnet mit der deutschen Erinnerungskultur ab.<br />
Mit Scharfsinn und Witz gibt Tanya Raab Impulse für eine Zukunft, in der Jüdinnen und Juden ein Leben ohne Angst und Vorurteile in Deutschland führen können.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Tanya Raab lebt mit ihrem Partner und ihrer Tochter in Brandenburg an der Havel. Seit 2021 betreibt sie mit ihrem aktivistischen Account @oy_jewish_mamma Aufklärungsarbeit rund um Judentum, Antisemitismus und Erinnerungskultur.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Das Gespräch wird von der Journalistin und Autorin Katja Garmasch moderiert.<br />
Die Veranstaltung ist eine Kooperation des Projekts „Heimatbühne – Home is where your Art is“ gefördert durch die EU aus dem Asyl-, Migrations-, und Intergrationsfonds und dem Lew Kopelew Forum e.V.</p>
<p>Do., 24. September 2026 um 18:00 Uhr<br />
Lew Kopelew Forum, Neumarkt 18 (Neumarkt Passagen), 50667 Köln<br />
Präsenz und Online<br />
Eintritt frei, Anmeldung erforderlich: https://forms.gle/jJNp3fawLofkyLLR8<br />
Mit: Tanya Raab (Aktivistin und Autorin)<br />
Moderation: Katja Garmasch (Journalistin und Autorin)</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Презентація книги – Шалом усім! За участю Тані Рааб</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Четвер, 24 вересня 2026 року, о 18:00<br />
Форум Лева Копелєва, Neumarkt 18 (Neumarkt Passagen), 50667 Кельн<br />
Офлайн та онлайн<br />
Вхід вільний, обов’язкова реєстрація: https://forms.gle/jJNp3fawLofkyLLR8</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Єврейське життя без стереотипів: активістка та письменниця Таня Рааб руйнує упередження</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>«Ти зовсім не схожа на єврейку» — цю фразу Таня неодноразово чула під час знайомств. Відтоді, як у шкільному дворі вона почула, як один учень образив іншого словами «ти єврей», її не полишають численні запитання: що означає «виглядати по-єврейськи»? Чи існує взагалі такий зовнішній вигляд? Чи маю я соромитися свого єврейського походження, чи можу пишатися ним?</p>
<p>Таня Рааб народилася в Україні й у трирічному віці переїхала до Німеччини як єврейська контингентна біженка. Її мати — єврейка, батько — ні. Протягом багатьох років їй не раз радили приховувати цю частину своєї ідентичності, щоб убезпечити себе. Але одного дня вона вирішує більше не ховатися. Чи то з кулоном у формі Зірки Давида у спортзалі, чи в райдужній кіпі під час покупок — квір- та феміністична активістка показує, що єврейське життя може бути зовсім іншим, ніж його звикли уявляти.<br />
Вона впевнено розповідає про своє повсякденне життя між традицією та сучасністю, про щоденний досвід зіткнення з антисемітизмом, пояснює поширені стереотипи та критично осмислює німецьку культуру пам’яті.<br />
З проникливістю та гумором Таня Рааб пропонує бачення майбутнього, у якому євреї та єврейки зможуть жити в Німеччині без страху й упереджень.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Таня Рааб живе разом зі своїм партнером і донькою в місті Бранденбург-на-Гафелі. З 2021 року вона веде просвітницьку діяльність про юдаїзм, антисемітизм та культуру пам’яті через свій активістський акаунт @oy_jewish_mamma.<br />
Розмову модеруватиме журналістка та письменниця Катя Гармаш.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Захід організовано у співпраці з проєктом «Heimatbühne – Home is where your Art is», що фінансується Європейським Союзом у межах Фонду з питань притулку, міграції та інтеграції (AMIF), а також Форумом Лева Копелєва (Lew Kopelew Forum e.V.).</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://kopelew-forum.de/veranstaltung/shalom-zusammen-mit-tanya-raab/">»Shalom zusammen!« mit Tanya Raab</a> erschien zuerst auf <a href="https://kopelew-forum.de">Lew Kopelew Forum</a>.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>»Frei in der Lagerzone« – Arzt und Bürgerrechtler Semjon Glusman</title>
		<link>https://kopelew-forum.de/veranstaltung/frei-in-der-lagerzone-arzt-und-buergerrechtler-semjon-glusman/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Admin-ALO]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 29 Sep 2026 16:00:00 +0000</pubDate>
				<guid isPermaLink="false">https://kopelew-forum.de/?post_type=tribe_events&#038;p=3667</guid>

					<description><![CDATA[<p>Gedenkabend zum 80. Geburtstag von Semjon Glusman, einer der bekanntesten Dissidenten des sowjetischen Regimes.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://kopelew-forum.de/veranstaltung/frei-in-der-lagerzone-arzt-und-buergerrechtler-semjon-glusman/">»Frei in der Lagerzone« – Arzt und Bürgerrechtler Semjon Glusman</a> erschien zuerst auf <a href="https://kopelew-forum.de">Lew Kopelew Forum</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h2>Gedenkabend zu seinem 80. Geburtstag</h2>
<p><strong>Semjon Glusman</strong> (10.09.1946 in Kyjiw– 16.02.2026 ebendort) gehörte zu den prominenten Dissidenten des sowjetischen Regimes. Selbst Psychiater, setzte er sich besonders ein gegen den Missbrauch der Psychiatrie in der Sowjetunion. Durch psychiatrische Zwangsbehandlung wurden missliebige Oppositionelle ausgeschaltet. Semjon Glusman deckte dieses Verbrechen auf und wurde für sein Engagement 1972 zu 7 Jahren Lagerhaft und 3 Jahren Verbannung verurteilt.</p>
<p>Nach 10 Jahren „Zonenleben“ kehrte er in seine Heimatstadt Kyjiw zurück. Noch bevor die Ukraine ihre Unabhängigkeit erlangte, gründete er die „Vereinigung der Psychiater der Ukraine“. Nach 1992 erhielt dieser Verband große Unterstützung durch den US-Kongress sowie durch zahlreiche europäische Fachorganisationen, u.a. die Global Initiative on Psychiatry und seinen Gründer Robert van Voren, mit dem Glusman bald eine enge Freundschaft verband.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Über das Leben und Wirken Semjon Glusmans erzählen <strong>Maria Klassen</strong> (Vorstands- und Beiratsmitglied des LKF) und der Gast <strong>Robert van Voren</strong> (Prof. für sowjetische und postsowjetische Studien und Direktor des Sacharow-Zentrums an der Universität Kaunas /Litauen). Textpassagen aus Glusmans „Erinnerungen des Otsidenten“ liest der Schaupieler und Sprecher <strong>Bernt Hahn</strong> vor.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>29. September 2026, 18:00 Uhr – 20:00 Uhr<br />
Lew Kopelew Forum e.V., Neumarkt 18, Köln, 50667<br />
Präsenz und Online<br />
Abendkasse (UKB): Eintritt frei<br />
Sprache: Deutsch</p>
<p>&nbsp;</p>
<div id="attachment_3681" style="width: 160px" class="wp-caption alignleft"><img decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-3681" class="wp-image-3681" src="https://kopelew-forum.de/wp-content/uploads/2026/07/Robert-Van-Voren.jpg" alt="" width="150" height="150" /><p id="caption-attachment-3681" class="wp-caption-text">Robert Van Voren</p></div>
<p>&nbsp;</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://kopelew-forum.de/veranstaltung/frei-in-der-lagerzone-arzt-und-buergerrechtler-semjon-glusman/">»Frei in der Lagerzone« – Arzt und Bürgerrechtler Semjon Glusman</a> erschien zuerst auf <a href="https://kopelew-forum.de">Lew Kopelew Forum</a>.</p>
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